Hilfestellungen für die Auswahl der Ausrüstung

 

Da in unserem Hobby die Ausstattung recht kostspielig ist, ist es empfehlenswert sich vorher ein paar Gedanken zu machen, was man darstellen möchte. Nicht zuletzt aus dem einfachen Grund Fehlinvestitionen zu vermeiden.

 

Man muss sich vor Augen halten, das im gesamten Mittelalter eine mehr oder weniger strenge Gesellschaftsordnung herrschte und das die Angehörigen der Oberschicht (Adel und Klerus) nur ca. 10 % der gesamten Bevölkerung ausmachten. Es ist daher davon abzuraten, zu versuchen ein Mitglied eines hohen Adelsgeschlechtes darzustellen.

 

Nun ein paar Hilfestellungen zur Ausrüstung:

 

  • Unser Verein lebt von gemeinsamen Erlebnissen. Dazu besuchen wir diverse Veranstaltungen, bei denen wir mit unserer Darstellung dem Leben im Mittelalter so nah wie möglich kommen wollen: Das heißt als Erstes sollte man sich um ein Äußeres kümmern (Kleidung, Schuhwerk), welches in die Zeit der ausgewählten Epoche passt, da viele Veranstalter ein bestimmtes Auftreten der teilnehmenden Gruppen zur Voraussetzung machen. Viele Vereinsmitglieder haben sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und können bei der Herstellung/ Auswahl eines Gewandes helfen. Viele Händler bieten zwar schöne Kleider an, historisch belegt sind davon aber leider nur wenige.

  • An dieser Stelle sei nun der Hinweis erlaubt das es im Mittelalter kein Porzellan gab. Ebenso gab es noch kein Besteck wie wir es kennen. Zur Grundausstattung gehören also: Becher, Teller und/ oder Schüssel, Löffel und Messer aus Holz, Horn, Ton oder Metall.

    Diese Grundausstattung soll zu aller erst einmal eine Teilnahme an den Vereinsveranstaltungen ermöglichen, und nur einen Grundstock darstellen auf der man aufbauen kann und auch soll.

  • Selbstverständlich steht es jedem frei auch einen Bewaffneten darzustellen. Da eine solche Ausrüstung zum großen Teil auch heute noch von Hand gefertigt werden muss, fallen gerade hier zum Teil extrem hohe Anschaffungskosten an. Es ist daher ratsam beim Kauf besonders bedacht vorzugehen. Hierbei sollte man sich die Erfahrungen der Vereinskameraden nutzen, die gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Das oben Geschriebene soll nur Hinweise von unserer Seite darstellen. Sie können und sollen den Dialog unter Vereinskameraden nicht ersetzen.